PUT-ZEN

Putzen / Saubermachen  ist etwas Wunderbares. Entdecke die Schönheit und das Reichtum des Putzens. Das Putzen bedeutet nämlich: PUT (englisch: “leg rein”) das ZEN (fernöstliche Philosophie) in Dein Leben.

Was ist ZEN ?  Diese philosophisch-religiöse Richtung entstand im alten China im 5. Jahrhundert. Das Ziel des ZEN ist es,  das Leben in all seiner Fülle zu erleben. Es besteht aus der Praxis des Sitzens in Versenkung (Meditation) und aus der Praxis der völligen Konzentration auf die einzelnen Abläufe des täglichen Lebens ohne jegliche oder ohne unnötige Gedanken. Der Sinn beider Praktiken ist die Beruhigung des Geistes, indem man den  Fluss der Gedanken stoppt. Der vollständigen Achtsamkeit folgt das immer mehr wachsende Bewußtsein.

Erst jetzt-im Zeitaltern der unglaublichen Entdeckungen auf dem Gebiet der Neurowissenschaften (wovon ich in weiteren  Artikeln sprechen werde) – begreifen wir langsam, wie unsere Gehirne operieren und welche Rolle die Gedanken spielen. Und jetzt erst – im Zeitalter der sogar noch unglaublicheren Entdeckungen auf dem Gebiet der Quantenphysik – verstehen wir langsam, wie die Gedanken eines Menschen sein Leben beeinflussen. Jeder von uns  erzeugt – indem er Gedanken denkt –  Energie. Gedanken sind Energie, wie alles, was im Universum existiert.  Diese Energie generiert wortwörtlich seine Realität, denn diese Energie beeinflußt das Quantenfeld, in dem alle Möglichkeiten bereits vorhanden sind (siehe auch: das berühmte Doppelspaltexperiment, 1908). Wir befinden uns quasi in einem Holodeck, jeder in seinem eigenen. Der Mensch bekommt das, was er aussendet, zurück, wovon alle Religionen und alte Traditionen bereits sprachen (“Wie oben, so unten, wie innen, so außen”, die hermetischen Gesetze des alten Ägyptens). Es ist das Gesetz der Resonanz, genannt auch das Gesetz der Anziehung.

Den Fluss der Gedanken zu stoppen oder gar umzukehren bedeutet das Meistern der höchsten geistigen Fähigkeit des Menschen. Jeder weiss, wie schwierig es manchmal fällt, quälende und angstmachende Gedanken zu beherrschen- wir fühlen ihre schwere Energie in unseren Körpern, ganz besonders Angst und Kummer. Unsere Körper sagen uns: diese Energie ist nicht gut. Diese Energie macht übrigens krank (siehe auch: die Forschung im Bereich der Epigenetik, Dr. Bruce Lipton).

Dagegen wollen wir immer Gedanken denken, die angenehme Gefühle erzeugen; diese Gefühle machen übrigens gesund. Überhaupt alles, was wir im Leben machen, machen wir deshalb, weil wir hoffen, dass wir uns dadurch besser fühlen. Und das ist gut so. Quälende Gedanken, Grübbeln ist nicht unser Ziel.

Und jetzt kommt das wunderbare PUT-ZEN ins Spiel. Möchtest Du mehr Glück, Freude und Harmonie im Leben? Putze. Reinige das, was schmutzig ist. Das hat zur Folge:

  1. dass Du Schmutz entfernst und dadurch Deiner Umgebung mehr Harmonie zuführst,
  2. dass Du unnütze Energie (Schmutz und Staub) dem Kreislauf der Natur wieder zuführst, so dass Neues aus ihr entstehen kann,
  3. dass Du Energie in Bewegung bringst (zirkulierende Energie bringt immer etwas Neues in Dein Leben und dieses Neue wird etwas Tolles sein, weil Du ja frische Energie zuführst),
  4. dass Du Dich von Deinem Gedankenfluss ablenkst (denn Du musst Dich beim Putzen ja auf die Putztätigkeit konzentrieren, wenigsten ein bisschen, aber auch das bringt schon Effekte im Gehirn  und im Gemüt),
  5. dass Du hoffentlich den Zustand erreichst, wo Du ganz ohne Gedanken putzt – und dann erreichst du etwas Wunderbares: Dein Gehirn beginnt, sich neu zu ordnen: es wird kohärent, das bedeutet zusammenhängend (siehe auch: die Erkenntnisse auf dem Gebiet der sgn. Transzendentalen Meditation und wie sie sich auf die Struktur des Gehirns auswirkt, Dr. John Hagelin).

Zusammenfassend läßt sich sagen: das PUT – ZEN ist eine wunderbare Methode,um  Dein Gehirn völlig neu zu strukturieren. Und das wird eine wunderbare Auswirkung auf die Struktur Deiner Persönlichkeit und folglich Deines Lebens haben (siehe auch: die Forschungsergebnisse von Dr. Joe Dispenza).

Ich spreche hier natürlich nicht vom Putzen infolge einer Zwangsstörung, wo das Putzen ausschliesslich der Eindämmung der massiven Ängste eines Menschen dient. Und auch nicht vom Putzen als der einzigen Tätigkeit in einem ansonsten leeren Leben eines Menschen, den nichts mehr bewegt. Und auch nicht vom mechanischen und unbewußten Putzen, das man mit innerer Ablehnung oder Ekel oder Unlust verbindet. Ich spreche vom Putzen als einer natürlichen und wichtigen, sich im Gleichgewicht mit anderen Bereichen des Lebens befindenden Tätigkeit, einer bewußten Tätigkeit, deren Ziel ist es, in der äußeren und der inneren Energie aufzuräumen. Diese Ebene des Putzens, das PUT -ZEN wendet man an, um viel viel mehr zu erreichen als nur Sauberkeit.

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